Mut statt Angst

Claudia Kloihofer-Haupt

Ein offener Brief einer besorgten Bürgerin.

Die Medien beeinflussen maßgeblich, welche Informationen wir erhalten und wie wir über diese Informationen denken. Momentan werden Bilder von Angst, Schrecken und Panik und damit negative Stimmung verbreitet. Uns wird das Gefühl vermittelt, ständig auf der Hut sein zu müssen und permanent in Gefahr zu sein, sobald wir Kontakt mit anderen Menschen haben. Das Körpersystem wird mit Stress und Angsthormonen überflutet. Das schwächt unser Immunsystem und öffnet geradezu die Türen für Krankheiten. Dieses Phänomen kennt man. 

Momentan scheint jedoch der „Kampf dagegen“ mehr Aufmerksamkeit und Geld zu verschlingen als der Kampf für die Stärkung der Immunkraft und der Eigenverantwortung des Einzelnen für sich und andere. 

Das Gehirn reagiert sofort auf Bilder, die ihm vermittelt werden und geschürte Angst schlägt sich auf unsere Psyche und dies sich wiederum auf unser Immunsystem nieder.

Denn wie wir wissen hängen Geist und Körper zusammen und beeinflussen sich gegenseitig. 

 

Natürlich haben Medien und Gesundheitsministerium die Verpflichtung, uns zu informieren und über Risiken aufzuklären. Es scheint ihnen jedoch nicht immer bewusst zu sein, dass die Art und Weise der Wissensvermittlung nicht nur jeden Einzelnen, sondern uns als Gruppe-als Gesellschaft- stark beeinflussen. 

Anhand von Bruce Liptons Ansatz, der unsere Körperzellen mit Batterien vergleicht, wird sehr deutlich, welches Ausmaß die aktuelle Berichterstattung auf uns hat. 

 

Jede Zelle ist mit positiver und negativer Energie geladen, die ca. 1,2 Volt an Spannung entspricht. Wenn diese Spannung in unseren 50 Billionen Zellen in Richtung Angst und Panik ausgerichtet wird, wird eine unvorstellbare Menge an negativer Energie in unserem Körper freigesetzt. 

 

Die Wissenschaft der Epigenetik ist in diesem Zusammenhang weit voran mit ihren Erkenntnissen. Multiplizieren wir dies mit jedem Einzelnen in unserer Bevölkerung, entsteht eine negative und schwächende Energie in unserer ganzen Gesellschaft. 

Ist diese Tatsache wirklich so wenig ernst zu nehmen? 

Natürlich haben reißerische und angstmachende Schlagzeilen ihren Nutzen für die Medien. Umso mehr wäre dies nun eine gute Gelegenheit für alle Ministerien, eine positive Gegenrichtung einzuschlagen.

 

Denn die vorhin erwähnten 1,2 Volt an Spannung in einer einzigen Zelle, können mit positiven und optimistischen Schlagzeilen und Bildern auch positive Energie erzeugen, die unsere Gesellschaft stärken würde und eher ein Gemeinschaftsgefühl anstatt Angst vor anderen Menschen erzeugen würde.

Denn der Zusammenhalt der Gesellschaft ist viel hilfreicher um Krisenzeiten zu überwinden, als die Tatsache, dass jeder Einzelne hinter verschlossenen Türen auf weitere negative News aus den Medien wartet.

 

Liebes Gesundheits- und Innenministerium, wollt ihr denn nicht lieber positive Schlagzeilen, positive Energie und eben diesen gesunden Zusammenhalt der Bevölkerung verbreiten?

Anstatt Unmengen an Geld in Panikmache zu investieren wären Hinweise, wie wir unser Immunsystem stärken können nützlicher. Da unsere Gehirne alle Informationen 1:1 umsetzen, wären Bilder von wieder gesundeten Personen sowie Interviews mit Personen die sich regenerieren konnten sehr hilfreich und unterstützend. Welche Maßnahmen wurden unternommen um den Virus zu kurieren – ohne Impfstoff? 

Wir benötigen Nachrichten die helfen, positives Denken und Optimismus anzuregen und mentale Stärke und Mut zu entwickeln. Die Menschen dabei unterstützen, ihre Eigenverantwortung zu übernehmen und auf sich und andere zu achten. Sie müssen aber erfahren, wie das geht.

Gerade das Gesundheitsministerium sollte ermutigen und den Menschen die vielfältigen Möglichkeiten zeigen, sich zu stärken und zu schützen. 

Es gibt den Nocebo- und einen Placebo-Effekt und seine Auswirkungen sind schon seit Kriegsjahren gut erforscht – was hindert die Regierung daran, diese Informationen der breiten Masse zugänglich zu machen?

Es wäre nun wirklich an der Zeit, Medien und Journalisten zurückzupfeifen und stattdessen zu beginnen, uns Mut zu machen und auf Selbstverantwortung zu plädieren. 

Denn wir haben viel mehr Möglichkeiten als nur auf die Erforschung
eines Impfstoffes zu warten!

Jeder kann sein Verhalten gänzlich verändern, wenn er dazu ermutigt wird. Panik ist hier kontraproduktiv. 

Ihre Claudia

Claudia Kloihofer ist Vortragsrednerin, Trainerin und Werte-Coach. Sie ist selbständige systemische Unternehmensberaterin, Mutmacherin und Lebensberaterin. Mit dem von ihr gegründeten Mutmachinstitut ermuntert sie Menschen, ihrer Intuition zu vertrauen. Die Expertin und Autorin berät Firmen und Organisationen bei der Entwicklung eines klaren Werteprofils, hilft neue Perspektiven bei Veränderungen zu finden und ermutigt Unternehmen und Führungsmannschaften, wieder auf Vertrauen und Menschlichkeit zu bauen. Unternehmen wieder positiver, energiereicher und wertvoller zu gestalten. Die Mitpreisträgerin des Constantinus Awards für den Bereich Personal&Training ist gefragte Referentin zu ihren Themen und publiziert in verschiedenen Fachzeitschriften. Mehr über Claudia Kloihofer erfahren Sie auch unter https://www.mutmachinstitut.at.

Claudia Kloihofer bietet für Führungskräfte ein Coaching unter dem Titel “Intuitive Führungskompetenz entwickeln” an. Dort werden emotionale, organisatorische und strategische Intelligenz geschult.

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Ihre Claudia